Gute Medizin hört zu - und erklärt! Gute Medizin respektiert den Menschen - nicht nur die Diagnose!Patient Empowerment verbindet Wissen, Sicherheit und Werte!
Zentrale Elemente von Patient Empowerment
1. Informiertheit und Gesundheitskompetenz
Patienten erhalten verständliche Informationen ü+ber Diagnosen, Therapien und Risiken. Das umfasst auch die Fähigkeit, medizinische Informationen kritisch zu bewerten.
2. Beteiligung an Entscheidungen
Ein zentraler Bestandteil ist die sogenannte "Shared Decision Making" Gemeinsame Entscheidungsfindung). Patienten entscheiden zusammen mit dem medizinischen Fachpersonal über Behandlungsoptionen.
3. Selbstmanagement
Insbesondere bei chronischen Erkrankungen (z.B. Diabetes mellitus oder Asthma bronchiale oder neuridegenerativen Erkrankungen) lernen Betroffene, ihre Krankheit im Alltag eigenständig zu managen.
4. Autonomie und Kontrolle
Patienten sollen ein Gefühl entwickeln, anstatt sich ausgeliefert zu fühlen.
5. Zugang zu Ressourcen
Dazu gehören digitale Kommunikation, Gesundheitsanwendungen, Beratungsangebote oder Selbsthilfegruppen.
Beispiel zur Veranschaulichung
Ein Patient wird nicht nur medikamentös eingestellt, sondern erhält zusätzlich:
Das führt häufig dazu, dass der Patient langfristig stabilere Werte erreicht, weil er die Behandlung versteht und aktiv mitträgt.
Der aktiv an seinem Gesundheitszustand mitwirkende Patient ist im Sinne von Heilung und nicht minder im Sinne von Prävention die Schlüsselfigur zur Erreichung und Umsetzung von Patientensicherheit. Die Krankenkassen und die Berufsgruppen der Gesundheits- Versorgung müssen Gesundheitskompetenzen fördern und im Angesicht der ständigen Fortentwicklung von wissenschaftlichen Erkenntnissen auch ständig aktualisieren.
Unzählige teure Innovationsfonds- und Förderprojekte tragen zur Erweiterung und Vervollständigung von Gesundheitskompetenz bei. Diese müssen jedoch, wenn sie wirklich sinnvolle Effekte zeitigen sollen, auch beim Patienten ankommen. Daher plädieren wir auf allen politischen Ebenen für die konsequente Einbeziehung der Patientenperspektive. Wir fordern für jedes dieser Projekte einen Patientenbeirat, um bereits im Zeitpunkt der Prozessplanungen Mitsprache auszuüben.
In Zeiten knapper werdender Ressourcen ist es unverzichtbar, auf das Tempo zur Umsetzung zielführender Prozesse zu setzen. Niemand bestreitet, dass wir beispielsweise komplexe Patientensteuerung brauchen. Dabei ist selbst- verständlich die Hausarztpraxis immer der erste und zentrale Anlaufpunkt. Gleichermassen aber ist zu fordern, auch die Apotheken Teil einer guten und priorisieren Patientenversorgung sein dürfen. Apotheker sind akademische Heilberufler!
Lassen Sie den Blick auf Einzelheiten zu.
Zentrale Bausteine der modernen Gesundheitsversorgung sind die elektronische Patientenakte (ePA),
der Medikationsplan und das eRezept.
Hier als Kurztrailer für Ihre Netzwerkseiten
Hier als Powerpoint-Datei für Ihre Vorträge und für Netzwerkseiten
Sie sind herzlich eingeladen, Patient Empowerment durch Ihre aktive Unterstützung zu stärken. Wir haben dafür eine Kachel entworfen, in welche Sie Ihren Namen und einem Foto einpflegen können und diese dann in Ihren Netzwerken selbst posten können:
Selbstverständlich übernehmen wir das auch gerne für Sie. Senden Sie uns entweder per eMail an
info@patient-empowerment.org
Ihren Eintragungswunsch oder nehmen Sie über das hier abgelegte Nachrichtenformular Kontakt mit uns auf.
Hier finden Sie einige gute und wichtige Adressen für Themen rund um Patient Empowerment:
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